Fotoausstellung „me and my dog“ (bis Ende 2026)
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- Beschäftigung und Freizeit Psychosoziales Gemeindezentrum Bochi
Die gemeinsam kuratierte Ausstellung „me and my dog“von René Schubert, einem Kollegen des UWO-Teams des SEB, mit Stella Keyselt, einer zu betreuenden Jugendlichen, wurde am 18.09. mit einer Vernissage feierlich eröffnet.
Die Idee zur Ausstellung entstand zufällig bei einem Balkongespräch im Sommer aus einer Situation, in der sich die Frage stellte: „Mein Hund und ich: Sind wir uns ähnlich?“.
Schnell entstand das erste Foto, welches sogleich zu Diskussionen führte und zu einer weiteren Frage: „Wenn wir uns ähnlich sind, kann man das abbilden?“ Und da nun mal ein einziges Bild keine Schlüsse zulässt, mussten weitere Bilder her. Das Projekt war geboren und die Idee wurde vielfach geteilt.
Im Laufe der letzten Monate entstanden so bei vielen Treffen, an sehr verschiedenen Orten und in vielfältigen Situationen eine große Anzahl von Bildern, aus denen die hier ausgestellten 18 ausgewählt wurden.
Der Entstehungsprozess war interessant, spannend, herausfordernd und befriedigend für beide. Vor allem Stella hat hier mit viel Mut auf neue Menschen zuzugehen, einem guten Auge für die Situation und einer nicht zu unterschätzenden Ausdauer, einen Großteil für die Entstehung geleistet. Aber nicht nur für die beiden Ausstellenden, sondern auch für die abgelichteten Menschen und Tiere brauchte es häufig einiges an Anpassungsleistungen. So mussten Termine gefunden und darüber nachgedacht werden, wo und wie die Fotos entstehen sollen. Aber auch sich darüber klar zu werden, dass man sich und das Tier während des Fotografierens und in der Ausstellung präsentiert, stellte manchmal eine nicht leicht zu nehmende Hürde dar.
Letztlich entstanden Bilder von Menschen aus dem privaten Umfeld, von Kolleg*innen, von Klient*innen bzw. Besucher*innen des Hauses und ihnen selbst gemeinsam in Situationen mit den Hunden. Beide nehmen nicht für sich in Anspruch, dass alle Bilder in perfekter Ausleuchtung und exklusiver Qualität vorliegen. Aber es ist auf jedem einzelnen Bild deutlich zu erkennen, was ihnen und den teilnehmenden Personen ihre Hunde und Hündinnen bedeuten und den Hunden ihre Menschen. Beide sind stolz darauf, dass sie dieses inklusive Projekt genauso umsetzen konnten, wie sie es sich vorgestellt haben und damit auch einen Beitrag geleistet zu haben, die Menschen in und rund um das Gemeindezentrum sichtbarer zu machen.
Die Ausstellung wird bis zum Jahresende in der Bochi zu besichtigen sein.