Rückblick: Sommerferien im Hort WeltEntdecker
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Sechs Wochen Sommerferien bedeuteten im Hort WeltEntdecker Zeit für Ausflüge, kreative Ideen und gemeinsame Erlebnisse. Die Aktivitäten reichten von „Leipzig entdecken“ über „Kunst und Kreativ“ und „Wasser und Bewegung“ bis hin zur Pokémon- und Forscherwoche. Mal ging es hinaus in die Stadt oder in die Natur, mal wurde im Hort gemeinsam gebastelt, experimentiert oder Essen zubereitet. Dazwischen blieb Zeit zum freien Spielen, Ausruhen und Zusammensein.
Auf Entdeckungstour
Bei der Porsche-Safari ging es für die Kinder nicht um schnelle Autos, sondern auf Entdeckungstour durch die Natur. Gemeinsam mit Umweltpädagog*innen der Auwaldstation Leipzig erkundeten sie das Gelände, auf dem unter anderem Auerochsen und Exmoorponys leben. Dabei erfuhren sie mehr über die Tiere, ihre Gewohnheiten und ihren Lebensraum und konnten die Natur einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Unser Besuch im Phyllodrom, dem Regenwaldmuseum Leipzig, führte uns in die Welt der tropischen Regenwälder. Dort konnten die Kinder lebende exotische Tiere und Tierpräparate aus nächster Nähe betrachten. Dabei gab es einiges zu entdecken: Wie tarnen sich Regenwaldtiere und welche besonderen Fähigkeiten helfen ihnen beim Überleben? Der Besuch gab einen anschaulichen Einblick in die Vielfalt dieses Lebensraums.
Mit Farben und eigenen Ideen
Im Museum der bildenden Künste drehte sich beim Angebot „Farbenfreude. Formenfroh“ alles um Farben und Formen. Gemeinsam betrachteten die Kinder verschiedene Kunstwerke und entdeckten dabei große und kleine Details. Die Bilder lieferten Anregungen, selbst kreativ zu werden und eigene Gestaltungsideen auszuprobieren.
Auch im Hort wurde Neues ausprobiert. Beim Kurkumadruck gestalteten die Kinder eigene Bilder mit dem gelben Gewürz. Sie stellten mit Gießpulver kleine Schälchen her, probierten das Mischen von Farben aus und entdeckten beim Stempeln mit Knete unterschiedliche Muster und Strukturen. So konnten sie mit verschiedenen Materialien arbeiten und eigene Gestaltungsideen umsetzen.
Auch in der Küche konnten die Kinder selbst aktiv werden. Zum Beispiel wurden gemeinsam Sommerrollen zubereitet. Damit gab es bei den heißen Temperaturen nicht nur etwas Leichtes, sondern für einige Kinder auch etwas Neues auf dem Teller.
Draußen spielen und in Bewegung bleiben
Natürlich kam auch die Bewegung nicht zu kurz. Auf den verschiedenen Spielplätzen in der Umgebung hatten die Kinder Zeit zum Klettern, Schaukeln und Toben. Beim Bowling kam es dagegen auf eine ruhige Hand und gutes Zielen an um viele Pins umzuwerfen. Eine Abkühlung boten die Ausflüge ins Freibad, wo die Kinder gemeinsam im Wasser spielen und schwimmen konnten. Auch auf dem Hortgelände wurde es an warmen Tagen mit Wasserspielen nass. So blieb neben Museumsbesuchen und kreativen Angeboten viel Zeit sich draußen auszupowern.
Nachts im Hort
Ein besonderes Erlebnis war die Übernachtung im Hort. Zum Abendessen wurde ein Kinderklassiker - Nudeln mit Tomatensauce und Käse gekocht. Anschließend wurde es sich mit einem Minion-Film und Popcorn gemütlich gemacht, bevor es in eine offenbar sehr erholsame Nacht ging. Die Kinder schliefen am nächsten Morgen noch so tief und fest, dass sie von den Pädagog*innen geweckt werden mussten. Danach kamen alle Kinder zu einem großen Frühstücksbüfett für einen gemeinsamen Start in den nächsten Ferientag zusammen.