Im Juni drehte sich bei den Kindern der Apotheker-Zunft alles um den Distelfalter. Gemeinsam begleiteten wir seine spannende Entwicklung und dabei gab es jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Passend zum Thema der Apotheker-Zunft stand bei diesem Projekt das genaue Beobachten und Entdecken im Mittelpunkt.
Vom kleinen Räupchen zur schillernden Puppe
Zu Beginn zogen kleine und große Raupen bei uns ein. In ihren Aufzuchtbechern war bestens für sie gesorgt: Sie hatten ausreichend Futter für ihre Entwicklung und genügend Luft durch die Belüftungsschlitze. Mit großer Begeisterung beobachteten die Kinder, wie die Raupen fast ununterbrochen fraßen und dabei täglich ein Stückchen größer wurden.
Schon bald begann die nächste aufregende Phase. Die Raupen krochen an den Deckel ihres Bechers und hängten sich in der typischen „J-Form“ an das Vliestuch. Dort häuteten sie sich, und innerhalb weniger Minuten kam die Puppe zum Vorschein – ein faszinierender Moment, den wir gemeinsam beobachten konnten.
Anschließend zogen die Puppen in ihre Aufzucht-Voliere um. Beim Umsetzen überraschten sie uns mit einem besonderen Verhalten: Sie begannen sich instinktiv zu schütteln. Damit versuchen sie in der Natur, mögliche Fressfeinde abzuschrecken. Ein cleverer Schutzmechanismus.
Ein Schmetterling schlüpft und hebt ab
Nach etwa sieben Tagen war die Verwandlung abgeschlossen: Aus jeder einzelnen Puppe schlüpfte ein wunderschöner Distelfalter. Die Freude und das Staunen der Kinder waren riesig.
Ein paar Tage lang versorgten wir unsere Gäste noch mit Obst und einer Fruchtzuckerlösung. Dann war der große Moment gekommen: Gemeinsam ließen wir die Distelfalter in unserem Garten frei und verabschiedeten sie auf ihre Reise.
Spannendes Wissen rund um den Distelfalter
Natürlich blieb es nicht nur beim Beobachten. Die Kinder lernten, dass Distelfalter Wanderschmetterlinge sind und fast überall auf der Welt vorkommen. Gemeinsam betrachteten wir ihre Körperteile und beschäftigten uns mit ihrem Entwicklungszyklus. Den krönenden Abschluss unseres Projekts bildete ein Besuch im Botanischen Garten Leipzig. Bei einer Führung durch das Schmetterlingshaus konnten wir viele exotische Schmetterlinge aus nächster Nähe bestaunen.
Passend für die Apotheker-Zunft stand bei diesem Projekt das genaue Beobachten und Entdecken im Mittelpunkt.
Ich würde außerdem den letzten Satz streichen, da er den Gedanken aus dem ersten Absatz wortwörtlich wiederholt. So wirkt der Beitrag runder und endet mit dem schönen Abschluss im Schmetterlingshaus.